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Neujahrsempfang 2017

Ansprache von Bürgermeister Jochen Kramer am 6. Januar 2017

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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

das Jahr 2016 ist zu Ende und man kann zurückblicken auf ein Jahr der Arbeit, aber auch ein Jahr der Freude und des Feierns. Feiern stand durch unser Jubiläum „1200 Jahre Castell“ im Mittelpunkt und begleitete uns durch das Jahr. Aber wir haben auch getrauert, getrauert um Albrecht Fürst zu Castell-Castell.

Tolle Veranstaltungen und Aktionen fanden statt und es haben sich viele an den Vorbereitungen und der Durchführung beteiligt. Dafür bedanke ich mich ganz herzlich. Alleine wäre das so nicht machbar gewesen.

Den feierlichen Abschluss des Festjahres bildete unser Silvester-Feuerwerk am Weingarten, leider etwas im Dunst und Nebel.

Und schon geht der Blick nach vorn, nach vorn ins neue Jahr. Wir schauen heute zurück, aber fragen uns aber auch gleichzeitig, was wohl das neue Jahr bringen wird. Dabei fällt mir eine Aktion unserer Konfirmanden  ein, die am 4. Advent im Gottesdienst ihre Befragung veröffentlichten.

Die eine Frage lautete: „Was hat Ihnen heuer am meisten Freude bereitet?“

Die zweite Frage: „Was ängstigt Sie, wenn Sie an die Zukunft denken?“

Zwei Fragen, die – so glaube ich – doch die meisten Menschen rund um den Erdball bewegt, so zwischen den Jahren und am Anfang eines neuen Jahres.

Die erste Frage ist dabei noch relativ leicht zu beantworten. Man denkt an viele schöne Ereignisse, Begegnungen und Feste. Für mich war klar, es war unser schönes Festjahr, unser Jubiläum mit all seinen Festen und Veranstaltungen. Zudem freute ich mich auf einige freie Tage.

Bei der zweiten Frage wird es schon schwieriger und ich musste auch ein wenig überlegen. Was ängstigt mich? Unwillkürlich musste ich an unsere gesamte politische Situation in Deutschland, in Europa und auf der ganzen Welt denken und an all die Machthaber mit den unterschiedlichsten Interessen. Damals bei der Befragung wusste ich noch nicht, dass sich nur Tage später in Berlin ein weiterer schrecklicher Terroranschlag ereignen wird. Mir waren aber die schlimmen Bilder der Menschen in Aleppo im Gedächtnis. Meine Antwort an die Konfirmanden  damals an diesem 4. Advent war: „Ich hoffe dass wir hier in Deutschland bei den nächsten Wahlen (Bundestagswahlen) eine gute Regierung bekommen“.

Natürlich musste ich nach dem Weggang der Jugendlichen nachdenken – hast Du das Richtige gesagt. Wäre etwas anderes richtiger gewesen?

Je länger ich darüber nachgedacht habe, umso überzeugter war ich, dass es richtig war. Wir brauchen Menschen in verantwortlichen Positionen, die klug und besonnen mit den ihnen anvertrauten Menschen und Staaten umgehen und nicht nur um Einflussnahme und Macht spielen. Viel Unheil, Leid und Not und sogar Tod kommt derzeit über die Völker dieser Erde, nur weil einige Machthaber unverantwortlich handeln und den persönlichen Ehrgeiz und Machtanspruch über alles stellen.

Und so liegt es auch an uns, wenn auch nur im ganz, ganz Kleinen, gut miteinander umzugehen und die Nöte des Anderen zu sehen und zu helfen. Menschlichkeit und Fairness untereinander müssen wir alle praktizieren, damit die Tyrannen der Welt auf Dauer keine Chance haben.FullSizeRender-5

zuletzt geändert: 11.01.2017

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